Der erste Schritt bei der Verlegung ist sicherzustellen, dass der Untergrund keine Risse hat, trocken, ausreichend stabil, eben und sauber ist.
Die richtige Wahl des Klebers ist die Garantie dafür, dass die verfliesste Oberfläche über viele Jahre hinweg intakt, stark und elastisch bleibt. Um den am besten geeigneten Kleber auszuwählen, muss man zuerst den Fliesentyp, die Größe, den Untergrundtyp und den Anwendungsbereich berücksichtigen. Bei der Verlegung von Feinsteinzeug muss man die fast null Wasseraufnahme beachten, was in der Regel den Einsatz eines Klebers der Klasse C2 erfordert.
Für Formate von 1800 * 1800 mm sollte vorzugsweise elastischer Kleber der Klasse S1 verwendet werden, während für große Formate hochelastische Produkte der Klasse S2 empfohlen werden.
Beim Verlegen im Außenbereich, in stark belasteten Zonen und bei großen Fliesenformaten wird der Kleber mit der Methode der doppelten Klebung aufgetragen. Das bedeutet, dass der Kleber sowohl auf den Untergrund als auch auf die Rückseite der Fliese mit einem Zahnspachtel aufgetragen wird, um eine maximale Befeuchtung der Fliese und das Fehlen von Hohlräumen zu gewährleisten. Diese Methode ist notwendig, um Probleme durch Lufteinschlüsse unter der Fliese zu vermeiden, die bei der Verlegung im Freien zu Wasseransammlungen führen können. Bei Minustemperaturen kann dies unnötigen Stress verursachen, was zu Schäden und Ablösungen der Fliesen führt.
Beim Verlegen von Fliesen muss die Fliese auf der gesamten Fläche abgeklopft werden, um die Bildung von Lufttaschen zwischen der Rückseite des Produkts und dem Untergrund zu verhindern. Besonders wichtig ist dieser Schritt im Außenbereich, um den durch den Temperaturunterschied entstehenden Dampfdruck zu minimieren und so unnötigen Stress zu vermeiden, der zu Schäden führen kann.



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